Das Brutfloß für die Flußseeschwalbe am Innspitz

Das Hauptprojekt unserer Ortsgruppe ist, der Flussseeschwalbe eine ungestörte Brutfläche zu bereiten. Am Innspitz betreuen wir ein selbstgebautes, stationäres Floß mit einer Kiesauflage, die jedes Jahr nach der Schneeschmelze (wenn das Naturschutzgebiet wieder erreichbar ist) erneuert werden muß. Der spezielle Untergrund auf dem Floß soll es für andere Brüter (z.B. die Möwe) unattraktiv machen. Hier unser Flyer mit einem Steckbrief zur Flussseeschwalbe.

Für die Saison 2015 gibt es ein neues - zusätzliches Brutfloß - hier die Montage .

2016 konnten wir wetterbedingt zur entscheidenden Zeit nichts machen

2017 gibt es einen neuen Versuch

Pflege des Floßes

Material-Antransport

Hänger ausladen, der Rest ist im VW-Bus
Hänger ausladen, der Rest ist im VW-Bus

Sämtliches Material, die Transportgeräte und natürlich die Brotzeit müssen in das Naturschutzgebiet gebracht werden. Bereits dafür benötigen wir eine befristete Einfahrgenehmigung. Das höchste Gewicht hat natürlich der Kies.

Transport mit Muskelkraft zur Anlegestelle

Nun gehts auf einem schmalen Wanderweg weiter mit Schubkarren und Rucksack.

Das Boot ist für die Büsche fast zu breit
Das Boot ist für die Büsche fast zu breit
Das Material ist leichter zu fahren
Das Material ist leichter zu fahren
Auch die Chefin Hilde bringt den Kies
Auch die Chefin Hilde bringt den Kies

Verladung und Transport über Wasser

Nun muß der Kies in Kübeln auf das Boot, und 2 Aktive müssen auch noch gewichtsmäßig eingerechnet werden! Bis vor kurzem mußten wir rudern, jetzt geht das per Elektro-Antrieb. Ach ja, die Bleibatterie ist auch noch dabei.

 

Das Brutfloß ist als erstes vom alten Kies- und Schmutzbelag (Kot - daher Infektionsgefahr) zu befreien, dann kommt der frische Kies drauf.

Von der Schaufelei auf dem Floß machen wir bei der nächsten Aktion Bilder.

Kies kommt aufs Boot
Kies kommt aufs Boot
Boot legt vorsichtig ab - Gewichtsprobe !!
Boot legt vorsichtig ab - Gewichtsprobe !!
Boot legt am Floß an
Boot legt am Floß an

Ausruhen und Genießen

Nach etwa 10 Transporten mit dem Schubkarren und 8 Fahrten mit dem Boot wird die verbrauchte Energie ergänzt und die Natur genossen. Bei der letzten Aktion konnten wir nur eine Rohrweihe beobachten, aber sicher bekommen wir noch mehr vor die Kamera, wenn wir mal mit der richtigen Optik unterwegs sind, um den Erfolg unserer Aktion zu sehen.

Zurück von der letzten Bootsreise
Zurück von der letzten Bootsreise
Die Chefin Hilde hat für die Bortzeit gesorgt
Die Chefin Hilde hat für die Bortzeit gesorgt
Das absolute Laienfoto einer Rohrweihe
Das absolute Laienfoto einer Rohrweihe
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