Naturmaterialien und viele tolle Ideen dazu

Marienkäfer

Foto: LBV Petra Eisenhut
Foto: LBV Petra Eisenhut

Die rundlichen, gewölbten Marienkäfer haben, je nach Art, rote, gelbe, braune oder schwarze, völlig glatte Deckflügel mit zwei oder mehreren auffälligen Punkten, die symmetrisch angeordnet sind. Dieselbe Art kann in vielen unterschiedlichen Mustervarianten vorkommen. Ihre Unterseite, Brust und Kopf sind in der Regel schwarz. Die Farbe des Kopfes entspricht oft der des Körpers. Die Punkte sind meistens schwarz, bei manchen aber auch rot, gelb oder braun. Es gibt Arten mit 2, 4, 5. 7, 10, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 22 und 24 Punkten. Die Anzahl der Punkte sagt also entgegen der Meinung des Volksmundes nichts über das Alter des Käfers aus, sondern ist ein Merkmal seiner Art. Es gibt auch Marienkäfer, die keine Punkte besitzen oder bei denen die Punkte so vermischt sind, dass die Flügeldecke schwarz wirkt. Marienkäfer haben lange Fühler, werden je nach Art 1-12 Millimeter groß und können sehr gut fliegen.

Foto: LBV Petra Eisenhut
Foto: LBV Petra Eisenhut

Um die Marienkäfer basteln zu können brauchst du folgendes Material:

* Walnusshälften

* Tonpapier oder Moosgummi

* Kleber und Schere

* Malkasten und Pinsel

* Stift

* eventuell Wackelaugen

 

Anleitung: lege die Walnussschale auf das Tonpapier und fahre die Umrandung mit dem Stift nach. Dann zeichnest du noch an die Umrandung 6 kleine Beine ein. Nun schneide vorsichtig deine Bodenseite aus, achte darauf, dass du die Beinchen schön ausschneidest. Mit der Farbe kannst du nun die Walnusshälften anmalen, in rot oder gelb zum Beispiel. Nun kommen die Augen und die Punkte daran. Du kannst aber auch für die Augen - Wackelaugen aufkleben. Wenn deine Walnusshälfte getrocknet ist, gib vorsichtig etwas Kleber auf den Rand der Walnusshälfte und klebe diese auf deine ausgeschnittene Bodenseite. Etwas warten und fertig ist dein Marienkäfer.

Bastle doch ganz viele verschiedene Käfer, dann hast du ein schönes Sortiment.

Viel Spass.

 

Walnuss- und Eierkerzen

Fotos: LBV Petra Eisenhut

Ostern naht und ihr könnt noch wunderschöne Walnuss- oder Eierkerzen basteln.

Doch Vorsicht, das Wachs muss geschmolzen und in die Walnuss- und Eierhälften eingefüllt werden. Dies macht ihr am besten mit euren Eltern!

 

Anleitung: Walnüsse knacken und Inhalt entfernen, am besten aufessen. Eier vorsichtig in der Mitte mit einem Messer aufschlagen und Inhalt auffangen, kann man in der Küche zum Backen verwenden. Die Eierschalen trocknen lassen. In der Zwischenzeit die Kerzenreste sehr klein schneiden und den Docht aufheben. Den Doch auf die richtige Länge zuschneiden und an einem Ende mit einem Zahnstocher durchstechen. Nun das Wachs im Wasserbad schmelzen. Nun legt ihr die Walnussschale oder die Eihälfte auf einen Eierbecher, legt in der Mitte den Doch hinein (der Zahnstocher muss natürlich oben sein) und füllt vorsichtig das Wachs ein. Warten bis das Wachs getrocknet ist. Jetzt könnt ihr den Ostertisch damit dekorieren.

 

Schneckenhäuser und Muscheln

Foto: LBV Petra Eisenhut
Foto: LBV Petra Eisenhut

Wer gerne draußen unterwegs ist, der hat sicherlich schon mal ein leeres Schneckenhaus gefunden und mitgenommen. Auch Muscheln (da wo es erlaubt ist) eignen sich für das Bemalen.

 

Anleitung: du brauchst leere Schneckenhäuser und/oder Muscheln. Farbe und Pinsel und eine Unterlage.

Säubere deine Materialien vorsicht, zum Beispiel mit einer alten Zahnbürste. Nun kannst du deine Fantasie wallten lassen; bemale deine Utensilien mit verschiedenen Mustern, Punkten, Linien.

 

Wenn deine Schneckenhäuser und/oder Muscheln kleine Löcher haben, kannst du einen Faden hindurchziehen und dir ein Mobile basteln.

 

Bild: Internet/Ferienpass online
Bild: Internet/Ferienpass online

So könnten dann deine bemalten Muscheln oder Schneckenhäuser aussehen.

Viel Spass beim Ausprobieren.

Kugelspringer, Springschwanz, Samtmilbe und Skorpionsfliege

Fotos: LBV Petra Eisenhut

Helft ihr manchmal euren Eltern oder Großeltern im Garten? Eventuell habt ihr da merkwürdige Tiere im Boden entdeckt? Diese gilt es zuerkunden. Doch denkt bitte immer daran, auch wenn es euch ekelt, diese winzig kleinen Tiere sind sehr wertvoll für unsere Erden und haben wichtige Aufgaben zu verrichten. Wie zum Beispiel der Regenwurm, er hilft alte Blätter zuzersetzen und lockert den Boden. Die Tiere die ihr findet, dürfen nicht getötet werden! Schaut euch diese in einer Becherlupe genau an und setzt sie dann behutsam wieder zurück in die Erde.

 

Fragt eure Eltern ob sie noch Fimo-Knete zu Hause haben (ist ähnlich wie Plastilin, man kann es aber im Ofen brennen). Daraus könnt ihr dann die verschiedensten Bodentiere basteln. Nehmt hierzu ein Bestimmungsbuch oder sucht im Internet nach Bodentieren. Dann füllt ihr eine Schachtel mit Laub, Moos, etwas trockener Erde und Steine. Darin versteckt ihr dann eure Bodentiere. Wenn ihr Besuch bekommt, dann zeigt eure Bodenschachtel her und lasst euren Besuch nach den Bodentieren suchen. Ihr könnt dann super erklären, was alles im Boden lebt und warum diese Tiere so wichtig sind.

 

 

Salzteig

Foto: Schwesternliebe/Internet
Foto: Schwesternliebe/Internet

Mit Salzteig kann man Vielerei herstellen. Du kannst Tiere formen, oder zum Beispiel Anhänger herstellen.

Dazu brauchst du:

11/2 Tassen Mehl

1 1/2 Tassen Speisestärke

1 Tasse Salz

1/2 bis 1 Tasse Wasser

1 bis 3 Esslöffel Öl

Das Ganze in einer Schüssel miteinander verkneten, bis eine Masse wie Plastilien entsteht. Nun sucht du dir Material zum Verzieren. Das können kleine Blumen und Blätter sein, kleine Steine, Schneckenhäuser, Muscheln, Erlenzapfen, und vieles mehr.

Forme nun deine Objekte und verziere diese. Dann müssen die fertigen Stücke zwei Tage trocknen. Anschließend werden sie im Ofen bei 150 Grad eine Stunde lang getrocknet und sind sie fertig. Wenn du möchtest kannst du deinen Salzteig auch mit Lebensmittelfarbe einfärben oder bemalen. Wenn du deine gebastelten Stücke länger aufheben möchtest, dann müssen diese lackiert werden. Denn der Salzteig zieht aus der Luft Wasser und macht den Salzteig dann bröckelig. Mit Lack ist er geschützt.

Sandbild

Foto: LBV Petra Eisenhut
Foto: LBV Petra Eisenhut

Ein Sandbild zu erstellen ist nicht schwer. Hier kannst du wieder sehr viel Material verwenden, dass man in der Natur finden kann.

 

Dazu brauchst du:

1 Stück Glas-Träger (für Foto/Bild zum Aufhängen)

1 Eimer 1 Spachtel

1 Tapetenkleister/Wasser/Stecken zum Umrühren

verschiedenen Sand

Steine, Muscheln, Schneckenhäuser

 

Anleitung: mische den Tapentenkleister sehr dickflüssig im Eimer an, lasse diesen dann etwas ruhn. Nun tust du dir vom Tapetenkleister eine kleine Schüssel davon auf die Seite stellen. In den übrigen Tapetenkleister gibts du deinen Sand und mischt gut durch. Mit Hilfe einer Spachtel verteilst du nun das Gemisch auf deinen Glasträger, streiche die ganze Fläche gleichmäßig ein. Nun kannst du deine Fantasie wallten lassen und deine eigene Landschaft gestalten. Mit dem übrigen Kleister kannst du deine Naturmaterialien aufkleben, kleine Hügel aufschütten und mit einer Gabel Linien einziehn. Lasse dann dein Sandbild einige Tage trocknen. Viel Spass beim Gestalten